Seo-Triebwerk/ Februar 16, 2018/ Suchmaschinenoptimierung SEO

Das findet Google 2018 wichtig – meine TOP8 Rankingfaktoren

Schon seit jeher beschäftigt sich die SEO-Gemeinde mit der Frage nach Google Rankingfaktoren. Google selbst gibt sich diesbezüglich immer sehr bedeckt, um Manipulationen in den SERPs möglichst zu vermeiden. Einzig der Hinweis, dass Webseitenbetreiber starke Inhalte, die technisch sauber aufbereitet sind, liefern sollen kommt vonseiten des Suchmaschinenriesen. Das Beste für den User aufbereitete Ergebnis lande dann weit oben.

Dabei bewerten die Algorithmen bei jeder Suchanfrage unglaublich viele Elemente einer Seite, die sich jedoch je nach Suche unterscheiden können. Starre Rankingfaktoren anwendbar auf jedweden Content gibt es nicht. Um die bestmöglichen Suchergebnisse zu präsentieren, werden von Google bei manchen Suchanfragen veränderte Rankingfaktoren angesetzt. Aus diesem Grund veröffentlicht beispielsweise Searchmetrics seine Rankingfaktor-Studien nicht mehr allgemein gültig, sondern branchenspezifisch.

Die britische Digital Agentur Branded3 hat aktuell eine Rankingfaktor-Studie erstellt, die einen anderen Ansatz wählt. Ausgangspunkt der Untersuchung ist die Moz-Ranking-Faktoren-Studie 2015, an der Branded3 mitgewirkt hatte. Im Vergleich zu diesen Daten wurden 150 SEO-Experten befragt und um ihre Einschätzung gebeten. Es handelt sich hierbei also nicht um eine rein datengetriebene Untersuchung der Rankingfaktoren – dies sei vorweg genannt. Da die Agentur jedoch mit über 100 Unternehmen zusammenarbeitet und dadurch im Schnitt 15 Wettbewerber und rund 500 Keywords pro Webseite beobachtet, ergibt sich in Summe ein sehr gutes Bild der SEO-Arbeit.

Kommen wir nun zu den TOP8 Rankingfaktoren 2018:

1. Verwendung von HTTPS/SSL

Google selbst verweist darauf, dass HTTPS mittlerweile ein Ranking-Faktor sei und hat diesbezüglich in den letzten Monaten verschiedene Änderungen durchgeführt, um die allgemeine Bedeutung von HTTPS zu erhöhen.

2. Schlüsselwort- und Contentbasierte Messwerte auf Seitenebene

Wenn Deine Seite für die Suchanfrage der Nutzer nicht relevant ist, dann kannst Du Dich noch so sehr bemühen – sie wird einfach nicht gut ranken. Warum? Weil die Suchintension nicht erfüllt werden wird.

3. Verweildauer oder lange Klick-Messwerte

Stell sicher, dass Deine Besucher auf Deiner Seite die gesuchten Informationen und am besten noch weiterführende Inhalte finden.

4. Verwendung von Responsiv Design und/oder Mobiloptimierung

Immer mehr Informationen im web werden mittlerweile via mobilen Endgeräten wie Smartphone oder Tablet abgerufen. Mit Einführung des Mobile Indexs bei Google ist die Mobiloptimierung von Webseiten eine Voraussetzung für ein gutes Ranking geworden und sollte bei keiner Webseite mehr fehlen.

5. Einzigartigkeit Deiner Inhalte

Versuche die besten Antworten auf die Fragen deiner Besucher zu formulieren.

6. Ladegeschwindigkeit der Seite

In aller Regel haben die schnelleren Seiten im Ranking die Nase vorn. Denn wer möchte schon lange warten, bis die Webseite geladen wurde und die Informationen abgerufen werden können? Die Geschwindigkeit Deiner Webseite sollte auf Deiner technischen Agenda daher ganz oben stehen.

7. Anzahl der Suchanfragen für ein Keyword

Recherchiere die relevantesten Keywords für Deinen Content anhgand der Suchintension potenzieller Kunden und optimiere ihn dahingehend. Leichte Abwandlungen des Suchbegriffs können ganz unterschiedliche Ergebnisse bringen.

8. Links

Links zählen nach wie vor zu den wichtigsten Rankingfaktoren 2018. Heute ist es leider sehr schwer geworden sinnvolles Linkbuilding zu betreiben und ist zudem mit einem hohen Zeit- und Ressourcenaufwand verbunden.


Rankingfaktoren, die wichtiger geworden sind

  • Verwendung von HTTPS/SSL
  • Verweildauer auf der Seite
  • Keyword im Domainnamen
  • Anzahl der Suchanfragen für das Keyword und Markenname, URL oder Domainname
  • Nutzung Responsiv Design und/oder Mobiloptimierung
  • Seitenladegeschwindigkeit

Die einfachsten Optimierungspunkte:

  • Open Graph Data und/oder die Twitter cards
  • Bilder auf der Seite
  • strukturierte Daten nach Schema.org
  • Vermeidung von 404- Fehlerseiten
  • Einbindung von Rich Media-Inhalte wie Videoelemente oder Audiodaten
  • Einzigartiger Inhalt auf der Webseite
  • Länge des Inhalts auf der Seite

Rankingfaktoren, die an Bedeutung verloren haben:

  • Absprungrate – Google verwendet keine Absprungrate, auch wenn sie als Messwert in Google Analytics ausgegeben wird. Ein wichtigerer Indikator ist die Verweildauer. Dass die Absprungrate weniger wichtig ist, könnte damit zu tun haben, dass User heute ihre Informationen auf gut strukturierten Seiten schneller finden.
  • Verknüpfungsgeschwindigkeit der einzelnen Seiten
  • Domain ist mit Autoren mit hoher Autorität verbunden – Gerüchten zufolge war der Autorenrank in der Vergangenheit wichtig für das Ranking – heute ist er es definitiv nicht mehr.
  • Vielfalt des Ankertextes auf der Seite

Laut der Studie von Branded3 sinkt der Einfluss von Social Media signifikant. Daher weniger relevant:

  • Länge des Domainnamen
  • Anzahl von Facebook Likes und Shares in Verbindung mit der URL
  • Kommentare über die Webseite in den sozialen Medien

Die Untersuchung mag etwas subjektiv anmuten. Dennoch gibt sie einen guten Ausblick auf die wesentlichen Rankingfaktoren 2018 auf Basis der Erfahrungen von rund 150 Search Marketing Manager. Es geht weniger um gefühlte Faktoren, sondern vielmehr darum, welche Punkte aus praxisorientierter Sicht mit relativ wenig Aufwand eine große Wirkung entfalten können.
Also, let‘s go!


Wie Du mit mit Bilder SEO Dein Google Ranking verbessern kannst erfährst Du hier.
Die komplette Studie von Branded3 zu den Rankingfaktoren 2018 gibt es übrigens hier.