Social Media – die 6 schlimmsten Fehler der Unternehmen

Social Media – die 6 schlimmsten Fehler der Unternehmen

Die 6 schlimmsten Social Media Fehler der Unternehmen

Warum Unternehmen an Social Media scheitern?

Für das Scheitern von Unternehmen in den sozialen Netzwerken gibt es verschiedene Gründe:

  • Fehlende Strategie
  • Verantwortliche, die keine Lust darauf haben
  • Social Media als Spielerei abtun
  • Aktivitäten in den sozialen Netzwerken nebenher erledigen
  • Denken, Social Media ist kostenlos
  • Überzogene und falsche Erwartungen

Fehlende Strategie

Was möchte das Unternehmen mit Hilfe der sozialen Medien erreichen? Wofür soll dieses Marketinginstrument genutzt werde? Wo erreiche ich meine Zielgruppe – bei Facebook oder Xing? Diese und weitere Fragen sollten vor dem Einstieg in soziale Netzwerke geklärt werden. Denn nur dabei sein, ist nicht alles. Social Media Marketing ist ein permanenter Prozess, der auf einer Strategie aufgebaut sein muss, damit er zum Erfolg führt.

Verantwortliche, die keine Lust darauf haben

Mitarbeiter, die privat den Umgang mit den sozialen Netzwerken ablehnen, eignen sich denkbar schlecht als Social Media Verantwortliche in Unternehmen. Social Media Marketing ist auch weniger eine Technik, die man studieren kann, denn es braucht Herz, Leidenschaft und Kreativität. Mitarbeiter, die gesprächsbereit, einfühlsam, hilfsbereit, serviceorientiert und verantwortungsbewusst sind. Und die Spaß an der Arbeit in sozialen Netzwerken haben.

Social Media als leichtsinnig Spielerei abtun

Social Media als Spielerei abzutun, die dem Praktikanten oder Studenten übertragen werden kann, kann für Unternehmen gefährlich werden. Praktikanten mit dieser wichtigen Kommunikationsaufgabe zu betrauen ist absolut leichtsinnig. Der Social Media Verantwortliche ist in den sozialen Netzwerken das Sprachrohr des Unternehmens. Er oder Sie sollten dementsprechendes Wissen hinsichtlich der Unternehmensstrategie und -prozesse haben und die Marke des Unternehmens kennen. Unternehmensprofile in sozialen Netzwerken sind ebenso wichtig wie der Empfang oder die Unternehmenswebseite.

Aktivitäten in den sozialen Netzwerken nebenher erledigen

Social Media Marketing kann man nicht mal eben nebenher erledigen. In einigen Unternehmen wird die Social Media-Arbeit als zusätzliche Aufgabe an einen Assistenten oder die Sekretärin abgegeben. Inhalte zu sammeln und zu erstellen, eine Fangemeinde aufzubauen und aktive Kommunikation in den sozialen Medien zu betreiben fordert weitaus mehr Zeit, als dass dies nur ab und an nebenher erledigt werden kann. Die Arbeit mit und in den sozialen Medien erfordert regelmäßig und mehr Zeit als nur ein paar Minütchen – wenn sie erfolgreich sein soll. Gerade in stressigen Zeiten fallen dann die Aktivitäten in den sozialen Netzwerken ins Wasser. Je nachdem wie oft dies passiert und wie lange der Zustand der Abwesenheit anhält, fängt man wieder von vorne an. Denn soziale Netzwerke leben von regelmässiger Aktivität.

Denken, Social Media ist kostenlos

Ja, die Teilnahme an den sozialen Netzwerken ist zunächst kostenlos. Die Arbeitszeit des verantwortlichen Mitarbeiters ist es nicht. Ebenso wenig wie Texte, Grafiken und Bilderlizenzen oder Anzeigen. Auch für Social Media Marketing wird Geld, im Idealfall ein Budget, benötigt.

Überzogene Erwartungen

Kanäle in den sozialen Plattformen sind schnell eingerichtet, aber Erfolg stellt sich meist erst auf lange Sicht ein. Um langfristig Erfolge zu verzeichnen, werden dauerhafte Aktivitäten mit interessanten Beiträgen, freundlicher Ansprache der Follower und Kritikfähigkeit benötigt, um nur einige Faktoren zu nennen. Es geht darum, langfristig Vertrauen bei den Usern aufzubauen. Und wie das mit Vertrauen so ist – man bekommt es nicht geschenkt, sondern muss es sich verdienen.

Falsche Erwartungen

Häufig werden die sozialen Medien auch falsch verstanden: Sie sind weder für einmalige Aktivitäten gedacht noch sind sie reine Werbeflächen. Social Media Marketing hat zunächst wenig mit Werbung zu tun. Es dreht sich nicht alles um Produkte und Dienstleistungen. Es geht um die Kommunikation mit der Zielgruppe. Was kann das Unternehmen Nützliches, Neues und Unterhaltsames einbringen? Völlig uneigennützig und ohne in Verbindung mit Umsatzzahlen zu stehen.

Noch eine Bemerkung zum Schluss: Die Annahme, viele Fans oder Follower bringen viel, ist falsch. Natürlich erhöhen viele Follower grundsätzlich die Reichweite von Beiträgen, aber wenn diese vielen Fans auf Dauer inaktiv bleiben und keinerlei Aktivität stattfindet, bringt es dem Unternehmen keinen echten Mehrwert.

Das Social Web ist kein Zauberwerk – es ist für Unternehmen genauso mühsam und anstrengend wie in allen Marketingbereichen, dort erfolgreich zu sein. Jedes Unternehmen, das sich einmal für Social Media Kanäle entschlossen hat und dort seine Zielgruppe antrifft, sollte Geduld haben, wertvolle Inhalte bereitstellen und am Ball bleiben.

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